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Die eidgenössische Prüfung ist bestanden. Somit ist der neu gefasste Titel: "Naturheilpraktikerin mit eidgenössischem Diplom in traditioneller chinesischen Medizin" Dieses wurde von der Direktion des Staatssekretariats für Bildung, Forschung und Innovation (SBFI) und vom Präsidium der Qualitätssicherungskommission letztes Jahr lanciert und realisiert.


Laserakupunktur

Neu in der Praxis arbeiten wir ergänzend zu den Therapieformen der chinesischen Medizin mit der sogenannten Lasertherapie. Diese stelle ich im Anhang kurz vor:
Früher sprach man von der sogenannten Phototherapie. Die Bedeutung von Licht für die körperliche und seelische Gesundheit war allen Kulturen gut bekannt. So ist in der Rigvedasamhita (etwa 1200 v. Chr.), dem Kern des Rigveda, die Bedeutung des Lichtes für alles Leben beschrieben. In Europa war der berühmte griechische Arzt Hippokrates (460-377 v. Chr.) wahrscheinlich der Erste, der u.a. Hautkrankheiten mit Sonnenlicht behandelt hat.
Der Begriff Lichttherapie umfasst in weiteren Sinn alle Verfahren, die mit Hilfe von Licht bzw. elektromagnetischer Strahlung zur Behandlung von Krankheiten eingesetzt werden. Dabei wird das gesamte sichtbare Spektrum und auch der Ultraviolette- und Infrarot-Bereich genutzt.
Die sogenannte Low-Level-Therapie ist heute die sanfteste Methode aller Lichttherapien. Diese arbeitet mit kleinen Lichtreizen. Und führt zu starken therapeutischen Effekten, weil sie im Körper Verstärkungseffekte triggern und mehr Licht bündeln. Bei der Low-Level-Therapie ist also der Wirkfaktor nicht die Strahlendosis entscheidend, sondern die gezielte Kommunikation mit entscheidenden Schaltstellen (Akupunkturpunkte) für körpereigene Prozesse.
Die Lasertherapie hat ein antiphlogistisches (entzündungshemmenden), analgetisches (schmerzlindernden), regeneratives, zirkulationsförderndes und antiödematöses Wirkprinzip. Dadurch ist der Einsatzbereich des Lasers sehr breit gefächert. Zum Beispiel:



FRÜHJAHRSMÜDIGKEIT
Unter der Frühjahrsmüdigkeit versteht man eine verringerte Leistungsbereitschaft und Mattigkeit, die viele Menschen im Frühling erleben. Es handelt sich hierbei um keine Krankheit im eigentlichen Sinne, sondern um eine durch den Jahreszeitenwechsel hervorgerufene Erscheinung. Die sogenannte Frühjahrsmüdigkeit ist eine vegetative Reaktion auf die Veränderungen in der Natur.
Die Symptome treten meist ab Mitte März bis Mitte April auf und sind bei den Menschen unterschiedlich ausgeprägt. Am häufigsten treten Müdigkeit (trotz ausreichender Schlafdauer), Wetterfühligkeit, Schwindelgefühl, Kreislaufschwäche, Gereiztheit, Kopfschmerzen, z. T. Gliederschmerzen und Antriebslosigkeit auf.
Die genauen Ursachen der Frühjahrsmüdigkeit sind noch nicht vollständig geklärt. Fest steht lediglich, dass der Hormonhaushalt eine große Rolle spielt.
Wenn im Frühjahr die Tage länger werden, stellt der Körper den Hormonhaushalt um. Es werden verstärkt Endorphine, Testosteron und Östrogen ausgeschüttet. Diese Umstellung belastet den Körper stark; er reagiert mit einem Müdigkeitsgefühl.
Des Weiteren schwanken die Temperaturen während des Frühlings meist stark. Bei steigenden Temperaturen sinkt im Allgemeinen der Blutdruck, da sich die Blutgefäße weiten.
Auch die Ernährung des Menschen spielt eine Rolle: Während des Winters neigt man dazu, sich kalorien-, fett- und kohlenhydratreicher als im Sommer zu ernähren. Während der hormonellen Umstellung (bei Frühjahrsmüdigkeit) benötigt der Körper allerdings mehr Vitamine und Proteine als üblich.
Hier ist die Akupunktur sehr hilfreich. Sie mobilisiert die körperlichen Energien, stärkt das Immunsystem, bekämpft die Müdigkeit und sorgt so für eine deutliche Linderung der Symptome.
Aus Sicht der chinesischen Medizin
Die Wandlungsphase „Holz“ und damit der Frühling steht gerade im System der TCM symbolisch für die (Lebens-)Energie (Qi), die wir vor allem im Sprossen und Keimen der Pflanzen sehr stark spüren und erleben. Ihre Stärke "reift" sozusagen im Inneren der Erde, indem sie über die Wintermonate gesammelt und verdichtet wird. Der Winter (= Wandlungsphase "Wasser") - im System der fünf Wandlungsphasen die Mutter des Holzes, weil Wasser das Holz nährt - ist die Zeit der Ruhe und der Sammlung. Es ist die Zeit, wo Dinge vorbereitet werden, die dann im Frühling, der Phase der Aktivität, umgesetzt werden. Wird diese Ruhephase nicht eingehalten und der natürliche Rhythmus gleichsam durchbrochen, schwächt dies die Energie des Wassers und in der Folge auch die Holzphase im Frühling, da das Holz nicht ausreichend genährt wird und somit "in Leere" ist.

15. Januar 2018